Hoch über der Ägäis

Ein einzigartiges Traumhaus – an einer kargen Felsküste direkt ins Erdreich eingelassen! Mit nur zwei Fensterfronten: Eine nach oben zum meist tiefblauen Himmel, die andere geradeaus aufs schier endlose Meer. Es ist ein architektonisches Wunderwerk, das seinesgleichen sucht. Wir führen Sie hier exklusiv durch die „Casa Brutale“, die ihrem Namen alle Ehre macht…

Was für Domizil! Es mit „spektakulär“ zu umschreiben, wäre noch untertrieben! Die „Casa Brutale“ ist eine geometrische Übersetzung der Landschaft, in der sie liegt. Ein Statement der Einfachheit und Harmonie zeitgenössischer Architektur. Ein chamäleonartiger Lebensraum, gebaut, um den Bewohnern zu dienen – und die Umgebung zu respektieren. Eine Referenz an die berühmte Casa Malaparte auf Capri, die mit „traurig, hart und streng“ beschrieben wird.

Das Haus, hoch über der Ägäis gelegen, ist eingelassen in die Erde, die die menschliche Zivilisation seit Jahrtausenden beherrbergt. Eine Studie von Ästethik, Struktur, Funktion und Ingenieurskunst, durchdacht bis ins letzte Detail. Casa Brutale ist OPAs Vision innovativer Architektur, bei der sich Innovation auf längst vergessene Werte wie Umgebung und Material bezieht. Seine einzigartige Form erlaubt eine atemberaubende Aussicht, bei der das Spiel von Licht und Schatten im Mittelpunkt steht. Die Residenz ist konstruiert mit einfachen Materialien: Holz, Glas und Beton und penetriert die Erde, auf der bzw. in der sie errichtet ist.

Das Dach der Casa Brutale ist ein riesiger Swimmingpool aus verstärktem Glas und quasi eine Fortführung des Ägäischen Meeres. Er steht in perfekter Kommunikation zum weiten, tiefblauen Himmel. Das Haus steht auf drei stabilen Betonpfeilern. Die enorme Glasfassade rahmt die Schönheit der Ägäis effektvoll ein. Schwarzer Stahl und rotbraunes Holz vervollständigen die imposante Optik des Gebäudes. Es ist perfekt in die Landschaft eingelassen und verschmilzt mit der Erde, so dass es von Landseite fast unsichtbar ist und nur von Meeresseite gesehen werden kann.

Der Name Casa Brutale rührt übrigens vom unverputzten, naturbelassenen, kalten Beton her. So spektakulär das Haus von der Bauweise her ist, so roh und unprätentiös wirkt es auf den Betrachter. Über 50 Treppenstufen gelangt man runter zur Ägäis, wo sich der Eingang befindet. Mit einem einem Aufzug gelangt man wieder nach oben.

Das gesamte Gebäude ist pur und überraschend einfach gehalten. Minimalismus at its best! Ein überdimensionaler 
Esstisch mit Sitzbänken aus Beton beherrscht den Wohnraum. Der Kamin ist hingegen in seiner Form abgerundet und steht so im Kontrast. Dahinter verbirgt sich ein Gästezimmer sowie Bäder und Toiletten. Die Treppe, die in den oberen Bereich führt, ist aus Stahl geformt. Hier befindet sich der Master 
Bedroom – mit einem ebenfalls atemberaubenden Ausblick auf das schier endlose Meer. Das Bett ist aus Beton gegossen und von Holz umrandet, während die Wände verspiegelt sind und so das Spiel von Licht und Schatten zulassen.

Die Casa Brutale macht ihrem Namen also alle Ehre. Sie definiert die harmonische Koexistenz von Mensch und Natur eindrucksvoll – und ist eine positive Hommage an den Brutalismus, jenen Architekturstil, dessen Namen vom Begriff „béton brut“ (dt.: roher Beton) abgeleitet wird und dessen Blütezeit zwischen 1953 und 1967 lag.