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On the road mit EMILIA SCHÜLE!

Text: Andrea Vodermayr
Fotos: Paul Schirnhofer für Volkswagen

Sie zählt zu den derzeit gefragtesten Schauspielerinnen Deutschlands – EMILIA SCHÜLE. Die 24-Jährige ist im Herbst gleich mehrfach auf der Kino-Leinwand präsent. In „Jugend ohne Gott“, „Es war einmal Indianerland“, „Simpel“ und an der Seite von Iris Berben in dem Film „High Society“, in dem sie als verzogene Luxus-Göre begeistert. Im echten Leben wirkt sie sehr natürlich, bodenständig – und sie fährt auf coole Autos ab! In und rund um Lissabon fuhr sie im Herbst den neuen Kompakt-SUV T-Roc von Volkswagen Probe. In einen Modell in Rot des neuen Crossover düste sie vom Airport Lissabon in das malerische Cascais, ein ehemaliges und direkt am Atlantik gelegenes Fischerdorf. Nach einer Stärkung im idyllischen Fisch-Restaurant „Monte Mar“ ging es dann über die Küstenstraße weiter in die Landeshauptstadt. Im Interview spricht Deutschlands Schauspiel-Shooting-Star über ihre Fahrkünste, Mädelsurlaube, ihr Erfolgsgeheimnis und Zukunftspläne…

RIZE: Emilia, wie sind Sie denn Autotester in Portugal geworden?
Emilia Schüle: „Ich bin eine begeisterte Autofahrerin und ich reise sehr gerne, insofern passt es gut. Ich habe eine schöne Verbindung zu Volkswagen, denn ich fahre in Berlin ein Beetle Cabrio. Und jetzt freue ich mich sehr, hier in Lissabon den neuen T-Roc Probe fahren zu dürfen. Und ich muss sagen, dass mir der Wagen extrem gut gefällt. Er ist sehr leise und fährt sich sehr soft. Man kann ihn natürlich auch in der Stadt fahren, aber vor allem für Offroad und die weiten Küstenstraßen außerhalb Portugals ist er perfekt. Es macht wirklich Spaß ihn zu fahren.“

Was ist Ihnen persönlich bei einem Auto wichtig – wie PS-affin sind Sie?
Emilia Schüle: „Für mich sollte ein Fahrzeug nicht zu groß sein, es darf kein „Poser-Auto“ sein und es muss einfach zu bedienen sein.  Ich bin ein großer Cabrio-Fan und mag auch schnelle Autos. Eine gute Sound-Anlage – so wie beim T-Roc –  finde ich klasse. Ich fahre sehr gerne Auto, auch wenn ich gelegentlich zum Set gefahren werde.“

Ihr Fahrstil?
Emilia Schüle: „Ich habe gerade die Probezeit hinter mir und hätte keine Lust, meinen Führerschein wieder abgeben zu müssen. Insofern würde ich durchaus sagen, dass ich eine ordentliche Fahrerin bin.  Aber auch keine zu ängstliche.“

Hören Sie Musik im Auto – oder lieber den Sound des Motors?
Emilia Schüle: „Ich höre gern Musik im Auto. Ich stelle mir jeden Monat eine Play-List zusammen. Da ist dann alles dabei, zum Beispiel auch elektronische Musik.“

Sie sind viel beschäftigt und sind derzeit und in den nächsten Wochen gleich mit vier Filmen in den Kinos zu sehen: „Jugend ohne Gott“, „Es war einmal Indianerland“, „Simpel“ und „High Society“.  Zudem haben Sie gerade zwei Serien gedreht. Müssten Sie sich für diese Reise nach Portugal aus ihrem Terminkalender „freischaufeln“?
Emilia Schüle: „Ich habe schon lange versucht, mir diesen Termin zu blocken – und es hat funktioniert. Ich bin mit meiner Freundin Elisabeth hier – wir kennen uns noch aus Schulzeiten –  und hängen noch ein paar Tage  in Portugal dran.  Wir werden sechs Tage lang mit dem Auto an der Südküste entlang fahren. Also ein Mädels-Road-Trip. Ich war schon einmal in Portugal, direkt nach dem Abi bei einem Festival. Damals war ich aber noch ziemlich grün hinter den Ohren (lacht). Im Januar mache ich mit der Hilfsorganisation „Plan International“, für die ich mich ehrenamtlich engagiere, eine Reise nach Nepal und Indien. Mit dem Drehen bin ich eigentlich erst einmal durch für dieses Jahr.“

Was gehört zu einem Mädels-Urlaub unbedingt dazu?
Emilia Schüle „Stundelange Mädels-Gespräche. Und vor allem die Seele baumeln lassen.“

Sie haben hier in Portugal immer Ihre Kamera mit dabei.
Emilia Schüle: „Ich fotografiere gern und auch schon lange. Von meiner ersten Gage – ich war 14 Jahre alt – habe ich mir eine Spiegelreflexkamera gekauft. Ich fotografiere aber bisher nur für mich privat oder für Freunde. Ich liebe es, bestimmte Momente einzufangen. Darum geht es schließlich auch beim Film.“

Sie zählen zu den derzeit gefragtesten und erfolgreichsten Schauspielerinnen Deutschlands. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Emilia Schüle: „Es ist eine Mischung aus Leidenschaft, harter Arbeit und natürlich Glück. Glück gehört auch immer mit dazu in dieser Branche. Es gibt sehr viele talentierte Schauspieler, die nicht arbeiten können. Ich bin sehr dankbar und freue mich auf die nächsten Rollen, die ich spielen darf.“

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Sie wirken ganz natürlich und gar nicht abgehoben. Wie schaffen Sie es, auf dem Teppich zu bleiben?
Emilia Schüle: „Ich gehe trotzdem jeden Abend ganz normal in mein Bett. Man lebt ein normales Leben. Das was nach draußen so glamourös erscheint, das sind vielleicht vier Abende im Jahr auf dem Roten Teppich. Das Drehen selbst ist harte Arbeit. Man hat oft 14-Stunden-Tage und ist weit weg von zu Hause.“

Ist Reisen da der passende Ausgleich?
Emilia Schüle: „Ich liebe das Reisen und empfinde es als eines der größten Geschenke, dir mir mein Beruf gegeben hat. Es ist auch eine wunderbare Möglichkeit anderen Menschen nahe zu kommen, egal ob Freunde oder Familie. Und es sind immer schöne Erinnerungen, die einem bleiben.“

Haben Sie Lebensziele?
Emilia Schüle: „Ich möchte weiterhin viel arbeiten, vor allem im Bereich Kino. Und irgendwann möchte ich eine Familie haben und mir ein Haus und ein Heim erschaffen. Aber damit habe ich es nicht eilig. ich liebe es, zu gucken was das Leben mit sich bringt. Dann ist man nicht enttäuscht, wenn sich gewisse Vorstellungen nicht erfüllen.“

Was bedeutet Heimat für Sie?
Emilia Schüle: „Berlin ist meine Heimat, ich bin dort aufgewachsen. Es ist ein Ort, an dem man aufatmet, wenn man nach längerer Zeit dorthin zurückkehrt. Auch wenn der Sommer zu kalt und der Winter zu lang ist. Es ist die Stadt, in der ich mich heimisch fühle.